SALZBURG 2014
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Scalaria Air Challenge
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  • Am Donnerstag, den 16.7.2015, machte sich eine Crew vom Hangar II, mit einer über 60 Jahre alten Beech 50 Twin Bonanza, auf den Weg nach Polen.
    Geplant war, mit 2 Wasserflugzeugen, einer Dehavilland Beaver und einer Aviat Husky, zum Wolfgangsee zu fliegen.

    Dort veranstaltet seit nunmehr 10 Jahren das Hotel Scalaria, zusammen mit den Flying Bulls, ein Fly In für Wasserflugzeuge und eine spektakuläre Air Show.

    Der Flug führte bei marginalen Bedingungen von Paderborn über Berlin Straußberg, wo die Beaver Crew aufgenommen wurde, nach Posen. Ab der Weser präsentierte sich das Wetter dann von seiner besten Seite und versprach dann ideale Flugbedingungen für den Rest der Reise.

    Mit vier Personen an Bord und reichlich Gepäck ging es dann zu der nur 600 m langen Piste von Robert, dem Vermieter der Wasserflugzeuge. Robert hat sich ein kleines Einod am Stadtrand von Posen gebaut, inmitten von zwei angelegten Seen, liegen sein Wohnhaus, seine Hangarplätze und eben diese besagte verbundstein - gepflasterte Piste.
    Nach kurzer Einweisung und drei Landungen auf einem nahe gelegenen See, machte sich unser Team gegen 15.00 Uhr auf den Weg.

    Die Außentemperaturen betrugen mittlerweile über 36° C und mit Maximum Take off Weight schafften wir bei etwas Gegenwind nur 80 Knoten Reisegeschwindigkeit.
    In Budweis/Tschechien haben wir dann nach ca. 3 Stunden Flugzeit einen Zwischenstopp eingelegt, um die Maschinen noch einmal voll zu tanken, da es am Wolfgangsee ja nur eingeschränkte Tankmöglichkeiten gab.
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  • Um 20 Uhr Ortszeit wasserten beide Flugzeuge fast zeitgleich vor der Scalaria, auf dem See. Die Ankunft war professionell und perfekt vorbereitet. Anlegebojen für unsere Flugzeuge standen uns zur Verfügung. Die Tower Crew war während des gesamten Anfluges bis zu unserem Anlegemanöver ausgesprochen hilfreich.

    Am Freitag und Samstag lieferten die Flying Bulls bis in die Nacht eine faszinierende Airshow. Tagsüber gab es spektakuläre Fallschirmsprung-Vorführungen, mit atemberaubenden Stunteinlagen. Außerdem konnten wir unsere Wasserflieger nach Herzenslust vorfliegen. Letztendlich kam auch der Badespaß im glasklaren Wasser des Sees nicht zu kurz. Insgesamt 16 Wasserflugzeuge kamen zum Wolfgangsee, u. a. auch das Flugboot von Iren Dornier, das allerdings am Samstag beim Landeunfall beschädigt wurde.

    Während des gesamten Wochenendes spielte das Wetter mit sehr hohen Temperaturen, immer knapp über 30° C, hervorragend mit und fast jeden Abend pünktlich ab 22 Uhr gab es spektakuläre Gewitter an den Bergkanten des Wolfgangsees, die das Alpenpanorama noch eindrucksvoller machten.

    Am Sonntag früh ging es dann, bei immer noch strahlendem Sonnenschein, vom Wolfgangsee zurück nach Posen.
    Allerdings entwickelten sich dann einige Gewitter, so dass der Rückflug mit der Twin Bonanza nach Paderborn mit einigen Gewitterumrundungen beendet werden musste.

    Insgesamt hatte die Crew 19.5 Stunden reine Sticktime, davon war sie über 14 Stunden auf Wasserflugzeugen geflogen, mit insgesamt über 20 Wasserlandungen.
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